Stiftung Warentest stellt sich der Fahrradbranche

Stiftung Warentest stellt sich der Fahrradbranche

Hochkarätige Podiumsdiskussion auf der VSF Mitgliederversammlung

Die Stiftung Warentest, vertreten durch Dr. Holger Brackemann, Bereichsleiter Untersuchungen, stellt sich am 25. November auf der Mitgliederversammlung des Verbunds Service und Fahrrad (VSF e.V.) in einer Podiumsdiskussion den kritischen Fragen der Fahrradbranche. Weitere Diskutanten auf dem Podium in Bad Boll sind Kurt Schär, Geschäftsführer der Biketec AG (Marke Flyer), Dirk Zedler, Geschäftsführer des Zedler Instituts für Fahrradsicherheit, und Dietrich Sudikatis, Geschäftsführer des Fahrradfachgeschäfts Radgeber Linden in Hannover.
Moderation: Reiner Kolberg | Büro für nachhaltige Kommunikation

Die Stiftung Warentest hatte im Juni mit einem Pedelec-Test für reichlich Wirbel gesorgt. In den Veröffentlichungen zum Test wurde u.a. selbst dem Premiumhersteller Biketec „Flyer“ mangelhafte Rahmenqualität unterstellt, da im Testverfahren die Aufhängung des Hinterrades gebrochen war. Nach monatelangen Untersuchungen und Nachforschungen gingen im Oktober die Firmen Biketec, Derby Cycle und Bosch an die Öffentlichkeit und legten Daten vor, die der Stiftung grobe Fehler bei der Testdurchführung und –Interpretation attestierten.

Auf der Podiumsdiskussion des VSF treffen sich nun Hersteller und Stiftung Warentest das erste Mal öffentlich, um Fragen wie „Was versteht die Stiftung unter Verbraucherschutz?“, „Was sagen etablierte Prüfinstitute zum Vorgehen der Stiftung?“ und „Welche Auswirkungen haben die Veröffentlichungen der StiWa für Hersteller und Handel?“ zu klären. Auch Fragen zur Kommunikation mit den beteiligten Unternehmen, zur Transparenz des angewandten Prüfverfahrens und über die  Praxisrelevanz der Testergebnisse stehen auf der Tagesordnung.

Ich habe mich über das Vertrauen gefreut, die Veranstaltung des VSF moderierend zu begleiten. Die Branche steht in der Verantwortung, die Qualität ihrer E-Bikes, so wie sie das in den vergangenen Jahren auch gemacht hat, weiter zu verbessern und sich gleichzeitig vor ungerechtfertigten Beurteilungen und Verurteilungen zu schützen. Offenheit für konstruktive Kritik, die enge Verzahnung mit Testern, glaubwürdige Experten sowie der Aufbau von neuen Kompetenzfeldern fördern dieses Ziel ebenso wie eine nachhaltige Kommunikationsarbeit mit starken hörbaren Stimmen.

Reiner Kolberg

Bild: VSF g.e.V.

By | 2015-04-01T23:18:52+00:00 November 19th, 2013|Categories: Fahrradbranche|Tags: , |0 Comments

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