Mit dem E-Bike-Boom im Massenmarkt sind große Veränderungen in der Fahrradbranche absehbar.

An der Schnittstelle zu den Megatrends unserer Zeit erlebt das Fahrrad einen Imagewandel und eine enorme Aufwertung. Mit neuem Nutzen, technischen Innovationen, attraktiven Designs und erstarkten Marken.

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Der Druck in der Fahrradbranche wächst – auch in Boom-Zeiten

Trotz oder wegen des E-Bike-Booms wird der Konkurrenzdruck stärker. Denn zu den etablierten Marktteilnehmern kommen immer neue Unternehmen – darunter bekannte Marken, große Konzerne und finanzkräftige Investoren. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, mittelfristig mit technischem Know-how, professioneller Kommunikation, neuen Konzepten und frischem Kapital, Marktanteile für sich zu gewinnen. Schwächt sich der E-Bike-Boom ab, oder gibt es künftig ein Überangebot an Händlern, Produkten und Marken, kann aus dem derzeitigen Verteilermarkt schnell ein Verdrängungsmarkt werden.

Um sich heute und morgen zu behaupten, braucht es neue Konzepte Service_Qualitaet_Kompetenz

Wie verändern E-Bikes im Massenmarkt Kundenstrukturen? Was erwarten die Kunden? Welche Produkte und Services sind gefragt? Marktforschung, langfristige Produktentwicklung, starke Marken, konsistente Kommunikation und Interaktion über alle Medien – wichtige Stichworte für Unternehmen, die sich im dynamischen Markt erfolgreich positionieren wollen.

Wie bei vielen mittelständisch geprägten Branchen gibt es auch in der Fahrradbranche Nachholbedarf. Oft vernachlässigt werden zum Beispiel die Themen Internet und Social Media. Dabei informieren sich Kunden mehr und mehr zuerst im Netz.

Braucht die Fahrradbranche Internet und Social Media?

Den Markt aufmerksam zu beobachten und dabei auch das Thema Social Media im Blick zu haben lohnt sich allemal: Nach einer repräsentativen Befragung des Hightech-Verbands BITKOM aus dem Jahr 2010 informieren sich 55 Prozent der Bundesbürger vor einem Kauf im Internet über Preise oder Produkteigenschaften.

Die wichtigsten Informationsquellen bei Kaufentscheidungen sind demnach die Webseiten der Hersteller und Händler, die jeder dritte Befragte nutzt. Gleich danach folgen mit je 29 Prozent  Preisvergleichsportale und Testberichte in Online-Medien. Als weitere Entscheidungshilfen dienen Verbraucherportale, sowie Foren und Blogs.

Eine immer wichtigere Rolle spielt das Web 2.0 mit Erfahrungsberichten und Empfehlungen. Knapp die Hälfte (48 Prozent) liest vor einem Kauf die Bewertungen anderer Kunden. 31 Prozent gaben an, dass die Meinung anderer Verbraucher – zum Beispiel auf Bewertungsportalen – ihre Entscheidung beeinflusst.

Weitere Informationen
Mehr von Reiner Kolberg zu den dynamischen Entwicklungen in der Fahrradbranche im aktuellen „Velobiz.de Magazin“ – Schwerpunkt E-Bike-Markt.
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